Torre del Mar


Torre del Mar mit seinem schönen, großen Sandstrand liegt ca. 40 Autominuten sowohl von Málaga alsauch von Cómpeta entfernt. In Torre del Mar pulsiert vor allem im Sommer das dann primär durch den Tourismus geprägte Leben. Viele Spanier aus dem Landesinneren verbringen den heißen Sommer lieber hier an der etwas frischeren Küste, als in den stickigen Städten.

Aber auch Torre del Mar hat seine schönen, erlebenswerten Seiten. Besonders hervorzuheben ist der schier endlos lange und enorm breite, helle Strand (siehe Bild), an dem sich auch in der Hauptreisezeit bis August die Sonnenhungrigen aus aller Welt tummeln können, ohne das Gefühl zu bekommen, Ölsardinen zu sein. Offiziellen Angaben zufolge ist der Ortsstrand 3,7 km lang und zwischen 30 und 50 m breit. Er besteht aus einem Gemisch von hellgrauen Sand und leichtem Kiesel.

Auch nur für einen Bummel durch die kleinen Gassen mit den vielen Geschäften und anschließendem Spaziergang über die wunderschön angelegte Promenade ist ein Kurztrip nach Torre del Mar empfehlenswert. Wenn Sie jedoch vor Mitte Juni nach Torre del Mar fahren, sind die meisten Cafes und Restaurants an der Promenade leider noch geschlossen; dafür können Sie aber noch die Ruhe genießen. Die Preise hier an der Küste sind nur noch teilweise höher, als die in den Bergen, aber auch hier kann man z.B. noch einen Männerhaarschnitt mit waschen für umgerechnet ca. 6,- Euro bekommen. Die Bergdörfer wie Algarrobo oder Cómpeta haben preislich stark aufgeholt. Leider hat auch Torre del Mar die Sünden aus den 60er und 70er Jahren mitgemacht. Neben den obligatorischen, häßlichen Hochhäusern gibt es allerdings im Gegensatz zu Torremolinos oder Fuengirola noch viele wirklich hübsche Flecken im Ort.

In Torre del Mar gibt es wie nahezu überall an den spanischen Küsten (natürlich auch in anderen Ländern) häßliche Hochhäuser, die im Verlaufe der letzten Jahre meist nicht renoviert wurden. Deutsche, aber auch sehr viele Spanier haben sich hier seit den 80er Jahren Appartements gekauft und nutzen diese nun während ihres Urlaubs oder vermieten diese in den langen Sommermonaten. In Wirklichkeit ist es in Torre del Mar viel hübscher, wenn man weiß, wohin man gehen soll bzw. kann. Aber das ist wohl überall in der Welt so.

     


Auf dem Bild links sehen Sie den alten Leuchtturm inmitten von Appartementhäusern (früher war der Meeresspiegel wesentlich höher, dementsprechend war damals der Turm viel näher am Meer). Vom Strand aus kann man den Leuchtturm heute leider nicht mehr sehen. Man muß schon ein wenig suchen, um diesen im Häusergewirr von Torre del Mar zu finden.

Um die Weihnachtszeit (alle Bilder auf diesen Seiten wurden am 28.12.2003 aufgenommen) herrscht an diesem Teil der Costa del Sol in der Regel ein sehr mildes und enorm angenehmes Klima. Daher gibt es viele, meist ältere Deutsche und Engländer, die hier in Torre del Mar, aber auch in Torrox Costa, Nerja und in den Bergdörfern wie Cómpeta und Sayalonga "überwintern". Trotzdem gibt es weder an der Strandpromenade noch in den Supermärkten oder Restaurants Gedrängel. Nein, alles geht langsam und geruhsam vonstatten. Eben so, wie es im Urlaub sein soll.

Wer es noch nicht kennt, sollte es einfach einmal ausprobieren - ein ganz neues Gefühl, zwischen Weihnachten und Neujahr jeden Morgen draußen frühstücken zu können, barfuß am Meer zu spazieren und eine sehr klare Luft mit etwas Meerbrise gemischt atmen zu können. Wer kann, der sollte sich dies ruhig einmal leisten. Nicht nur in den Sommermonate, nein auch im Rest des Jahres kann ein Urlaub an diesem Teil der Costa del Sol fantastisch sein.

Die Eisenbahnstation (siehe Bild unten) wurde im Jahre 1908 in Betrieb genommen, aber schon 60 Jahre später leider wieder eingestellt und die Gleise demontiert. Gegenüber der alten Eisenbahnstation, die heute als Busbahnhof dient, gibt es ein Kindercafe. Wenn Eltern einmal in Ruhe einkaufen gehen möchten, können sie hier ihre Kinder für kleines Geld "abgeben". Die Kinder können hier beaufsichtigt mit vielen anderen Kindern spielen. So sind Kinder und Eltern zufrieden.

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von www.competa-online.de.

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